Bildungsreformen nach PISA : Paradigmenwechsel und Wertewandel
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142474
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tredition Verlag
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Hamburg
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Abstract
Anfang des 21. Jahrhunderts hat sich nach den PISA-Studien in der Bildungspolitik ein Paradigmenwechsel vollzogen. Kompetenzstandards, Vergleichsarbeiten, Evaluation, Bildungsberichterstattung sind die sichtbarsten Folgen des durch PISA angestoßenen bildungspolitischen Paradigmenwechsels. Die Untersuchung fragt, wie sich das Bildungsverständnis seit PISA verändert hat - welches Ziel Bildung haben soll, was Bildung beinhalten soll und welche Funktionen Bildung erfüllen soll. Hypothese der Arbeit ist, dass sich Ziel, Inhalt und Funktionen von Bildung entsprechend des gesellschaftlich neuen Wertewandels hin zu Adaptivität, Relativität und Funktionalität entwickelt haben. Doch welche tiefergehenden Folgen hat der Paradigmenwechsel für das Bildungswesen und für das Bildungsverständnis? Was sind die Hintergründe, welches Bildungsverständnis steht dahinter, welche Kräfte haben den Wandel beeinflusst und welche Wirkungen ergeben sich daraus? (BIBB-Doku)