Qualitätsstandards und Qualitätssicherung in der beruflichen Weiterbildung - speziell in Massnahmen der Bundesanstalt für Arbeit : Fachtagung (LJ 535, 1997, Hamminkeln)
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85330
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Hamminkeln
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Abstract
Die Verfasserin erörtert die Konsequenzen, die von dem Sozialgesetzbuch, Teil III (SGB III) nach der Reform und der Integration des Arbeitsförderungsgesetzes 1998 in das SGB III auf die Qualität der beruflichen Weiterbildung ausgehen. Dazu stellt sie die Geschichte des Arbeitsförderungsgesetzes dar, d. h. die darin vorgesehenen Bedingungen der Förderung, den Einfluss dieser Bedingungen auf die Qualitätssicherung und die entsprechenden Instrumente zur Qualitätssicherung. Sie verweist darauf, dass die Veränderungen in den Zielen des SGB III auf vielfältige Kritik gestossen seien, dass in der Reform des AFG jedoch auch Chancen liegen. In der Förderung der Weiterbildung wiesen jetzt neue Akzente in Richtung betriebsnaher modularer und mit Unterstützung der neuen Medien durchgeführten Weiterbildungskurse. Die zur Weiterbildung zur Verfügung gestellten Mittel könnten als Form einer regional ausgerichteten Wirtschaftsförderung genutzt werden. Die Einführung eines Anforderungskatalogs für Weiterbildungsmassnahmen sei ein Schritt in Richtung mehr Qualität. Wesentliche Elemente eines umfassenden Ansatzes zur Qualitätssicherung, z. B. ein Qualitätsmanagementsystem bei den Weiterbildungsträgern, fehlten jedoch noch. (BIBB2)