Didaktisch-methodische Konzeption für selbstorganisierte Lernprozesse in der Weiterbildung : strukturelle Teilnehmerorientierung
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Abstract
Gegenwärtig zeichnet sich eine Renaissance subjektorientierter didaktischer Konzeptionen ab, die weitreichende Umorientierungen in der beruflichen Weiterbildung, aber auch in der klassischen Erwachsenenbildung bewirken. Der Teilnehmer wird nicht mehr als Objekt eines feststehenden Lehrkanons gesehen, sondern als Subjekt des Lernprozesses begriffen. Das Kloster Heiligkreuztal, eine Bildungsstätte der Stefanus- Gemeinschaft, hat in Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr in Hamburg ein Bildungsangebot entwickelt, das auf der "strukturellen Teilnehmerorientierung" basiert. Die "strukturelle Teilnehmerorientierung" nimmt den Paradigmenwechsel vom fremdbestimmten zum selbstbestimmten Lernen auf und orientiert sich parallel an bewährten Prinzipien der Erwachsenenbildung: Subjektorientierung, Teilnehmerorientierung, Ganzheitlichkeit, Handlungs- und Aufgabenorientierung, Kooperativität. Der Beitrag beschreibt die einzelnen Phasen des Modells. (BIBB)