Jagd auf einen Unsichtbaren : Erfolgskontrolle oder Transfererfolg
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104369
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Abstract
Weiterbildungsverantwortliche unterschiedlicher Branchen wurden befragt, wie sie nach einer Bildungsmassnahme ermitteln, was davon am Arbeitsplatz umgesetzt wird. Betriebe ohne hauptamtliche Weiterbildner praktizieren überwiegend eine informelle Seminarerfolgskontrolle, grössere Betriebe setzen Fragebögen und informelle Mitarbeiter- und Vorgesetzengespräche ein, und Unternehmen mit mehr als tausend Mitarbeitern lassen die Vorgesetzten nach Seminaren Evaluationsbögen ausfüllen. Keiner der Befragten war mit diesen klassischen Instrumenten zufrieden. (BIBB2) Mit einer Befragung der Weiterbildungsverantwortlichen verschiedener Branchen wurde versucht, den "schwer fassbaren Transfererfolg" nach der Durchführung von Bildungsmassnahmen zu bestimmen. Dabei stellte sich heraus, dass grosse Unschärfen im Hinblick auf Anwendung und Umsetzung von Weiterbildung am Arbeitsplatz bestehen und die Erfolgskontrolle in der Praxis sehr unterschiedlich gehandhabt wird: Bericht an den Vorgesetzten, Fragebögen und Beurteilung der Bildungsmassnahmen, informelle Mitarbeitergespräche mit den Weiterbildungsreferenten, Kontrolle am Arbeitsplatz nach einer gewissen Anwendungszeit, Feedback-Tage, die den Bildungskreislauf schliessen. (IAB)