Ein kritischer Blick auf Berufsbildung und Persönlichkeitsentwicklung in einer „neuen Arbeitswelt“

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Abstract

„Die sogenannte „New work“ ist ein schillernder Begriff, den wir als Gegenwart und Zukunft der Erwerbsarbeit verstehen können. Sie ist eine Gestaltungsaufgabe für Gewerkschaften, die nicht über uns kommt und der man sich nur anpassen kann. Das Ziel Persönlichkeitsentwicklung mit der beruflichen Bildung voranzubringen und diese auch curricular stärker zu verankern (s. die Debatten um die neuen Standardberufsbildpositionen in der Ausbildung) ist auch eine Reaktion auf diese Transformation von Arbeit. Sie verantwortungsvoll auszugestalten gelingt nur mit selbstbewussten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die Verantwortung für sich selbst, ihre Facharbeit, ihre Kolleginnen und Kollegen und die wirtschaftlichen Zusammenhänge übernehmen, weil aus diesem Handeln Konsequenzen für sie und die gesamte Welt entstehen. […] Ausgehend von den Veränderungen in der Facharbeit, die nach flexiblen Persönlichkeiten, Lebenslangem Lernen und Beschäftigungsfähigkeit rufen, fokussiert der Beitrag ein Konzept des sinnvoll verbundenen Lebens, gestützt auf berufliche Facharbeit. Er ist auch inspiriert von mehrmonatigen Forschungsaufenthalten in den skandinavischen Ländern, für die Bildung zur politischen Partizipation auch untrennbar mit beruflicher Bildung verbunden ist.“ (Textauszug; BIBB-Doku)

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