Lebenslanges Lernen und Weiterbildung : Bestandsaufnahme der internationalen Indikatoren und ausgewählte Resultate
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128125
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Bundesamt für Statistik
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Neuchatel
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Abstract
Der erste Teil der Publikation hat einen methodischen Schwerpunkt. Es wird gezeigt, wie international und in der Schweiz gebräuchliche Indikatoren zur Teilnahme der Bevölkerung an lebenslangem Lernen und/oder Weiterbildung definiert sind, und welche Unterschiede in den Ergebnissen aus den unterschiedlichen Definitionen resultieren. Die Definitionen unterscheiden sich in den berücksichtigten Lernaktivitäten, den betrachteten Populationen und dem beobachteten Zeitraum. Die berücksichtigten Lernaktivitäten gehen von formaler Bildung und Ausbildung im regulären Bildungswesen über institutionalisierte Formen der nicht-formalen Bildung wie Weiterbildungskurse, Seminare und Kongresse zu informellen Lernaktivitäten wie selbständiges Lernen mit Hilfe von Büchern und Computerprogrammen. Der zweite Teil der Publikation bietet Resultate zu zwei ausgewählten Indikatoren. Es zeigt sich, dass die Definition der Indikatoren vor allem auf die absolute Höhe der Teilnahmeraten einen Einfluss hat, dass aber die Muster der wichtigsten Einflussfaktoren davon nicht beeinflusst sind. Personen mit höherer Grundausbildung nehmen häufiger an Lernaktivitäten teil. Erwerbstätige, die in Grossbetrieben arbeiten, die der Wissensgesellschaft nahe sind, und welche in der betrieblichen Hierarchie oben stehen, beteiligen sich häufiger an Lernaktivitäten. Die Schweiz gehört in Bezug auf die Teilnahmerate insgesamt in Europa und der OECD zum oberen Mittelfeld. Sie zeigt verhältnismässig grosse Disparitäten nach Bildungsniveau. (BIBB2)