Umweltlernen in der Berufsbildung und der beruflichen Weiterbildung
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110619
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Bonn
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Abstract
In dem von der Enquete-Kommission "Zukünftige Bildungspolitik - Bildung 2000" im Auftrag des Deutschen Bundestages erstellten Gutachten wird konstatiert: "Die erste Bestandsaufnahme beruflichen Umweltlernens lässt vielversprechende Ansätze in Einzelbereichen und erhebliche Defizite insgesamt erkennen. Die Erwerbsbevölkerung wird nur sehr punktuell und ungleich von ökologischer Qualifizierung erfasst. Dabei fällt vor allem die relative Überbetonung der Fachqualifikationen auf, die ja keineswegs Garantie umweltgerechten Verhaltens ist. Ergänzende Qualifikationskomponenten und pädagogische Prinzipien des Umweltlernens haben einen viel zu geringen Stellenwert. Anspruchsvolle Ansätze stehen letztlich meist in starker Konkurrenz zu Anforderungen der Ökonomie, besonders zur Ökonomie der knappen Zeit und kurzen Frist. Tendenziell ist eine soziokulturelle Polarisierung in den Qualifikationsansätzen zu beobachten, die sich je nach Kontext am Spezialisierungsgrad, an der 'Unternehmenskultur', an der Fraktionierung von Führungskräften, an der Lernmentalität, am Geschlecht oder am Alter festmachen lässt." (Autorenreferat)