Zur Anerkennung und/oder Entsprechung von nichtuniversitären beruflichen Befähigungsnachweisen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft - ein Zwischenbericht
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Abstract
In diesem Beitrag werden die Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine EG-weite allgemeine Regelung zur gegenseitigen Anerkennung von nichtuniversitären Befähigungsnachweisen erörtert. Über das Problem der mittelbaren bzw. unmittelbaren Verbesserung der Bedingungen zur Freizügigkeit von Personen, für die Niederlassungsfreiheit und für den freien Dienstleistungsmarkt, werden insbesondere die Möglichkeiten untersucht für - eine Festlegung EG-weiter Definitionen von Berufsprofilen, d.h. Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, als gemeinsamer Bezugsrahmen für die Entwicklung und Angleichung der Ausbildungsstrukturen und -inhalte, z.B. in Anlehnung an die im Rahmen der Entsprechung der Berufsbefähigungsnachweise erzielten Arbeitsergebnisse, - und daraus folgend für die Erstellung einer Nomenklatur europaweit anerkannter Berufsqualifikationen und - bezeichnungen unter zusätzlicher Berücksichtigung der mit dem SEDOC-Klassifikationssystem gemachten Erfahrungen und mit dem Ziel, einen Beitrag zur Entwicklung eines europäischen Arbeitsmarktes zu leisten. (IAB2)