Jugendarbeitslosigkeit - Konturen einer psychosozialen Betrachtung
item.page.bibb.id
129388
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die vorliegende bildungspolitische Analyse versucht auf der Grundlage entwicklungspsychologischer und sozialpädagogischer Theorie und Empirie das Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu konturieren. Aufbauend auf der Erkenntnis, dass der Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft die soziale Gestalt Jugend erfasst hat, wird vor dem Hintergrund entwicklungspsychologischer und berufpädagogischer Reflexionen die Notwendigkeit eines Richtungswechsels für die Jugendlichen aufgezeigt, weg vom Belastungs- hin zum Bewältigungsparadigma. Die Vorstellung linearer Übergänge ins Berufsleben wird problematisiert. Die Antwort auf die Frage, wer lebenstüchtig ist, wird zunehmend weniger mit einem gesicherten Arbeitsplatz belegt werden können als mit der Kompetenz, Übergänge zu bewältigen und mit Unwegbarkeiten leben zu lernen. Für diese neue Fertigkeit brauchen jedoch alle Jugendlichen - und nicht nur Angehörige von Risikogruppen - Vorbilder und Vorstellungen des Gelingens. Daraus ergibt sich sowohl eine gesellschaftspolitische Aufgabe für die ganze Gesellschaft als auch eine biografische Bewältigungsaufgabe für die von der Arbeitslosigkeit betroffenen Jugendlichen. (BIBB2)