Berufsbildung ausserhalb des dualen Systems - vollzeitschulische Berufsbildung im Strukturwandel
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86752
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Berlin
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Abstract
In den bildungspolitischen Debatten über eine Reform der Berufsbildung steht das duale System im Mittelpunkt. Vernachlässigt wird die grosse Zahl von Berufen, die nicht im dualen System, sondern überwiegend in schulischen Bildungsgängen ausgebildet werden. Es handelt sich dabei insbesondere um die Vielzahl von "Frauenberufen" im Dienstleistungsbereich des Gesundheits- und Sozialwesens. Die Verfasserin fordert daher, zur Bewältigung des Strukturwandels in Berufsbildung und Beschäftigung die verschiedenen Sektoren des Gesamtbildungssystems, d. h. auch die Bereiche schulischer und quasi-schulischer Berufsbildung, in die Reformüberlegungen einzubeziehen. Sie stellt zunächst die Stellung der vollzeitschulischen Berufsbildung im Bildungssystem dar, beschreibt die Wurzeln der Trennung von dualer und schulischer Berufsbildung und macht statistische Angaben zur Entwicklung von Berufsbildung und Beschäftigung im Gesundheits- und Sozialwesen. Anschliessend werden die Faktoren genannt, die in diesem Sektor eine grundlegende Reform der beruflichen Bildung erfordern, sowie Grundsätze für eine Neuordnung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. (BIBB2)