"Durch Lässigkeit" von beruflicher zu akademischer Bildung - die Herausforderungen der Anrechnung vorgängig erworbener Lernleistungen im Kontext der Qualitätssicherung angestrebter akademischer Qualifikationen
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135647
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Abstract
Wie soll sich die Bildungssystemdurchlässigkeit de facto gestalten? Welche bereits erworbenen Qualifikationen lassen sich als adäquate Zugangsvoraussetzungen anerkennen? Diesen Fragen geht der Beitrag nach unter Bezug auf das BMBF-Projekt ProIT Professionals. Dieses macht deutlich, dass eine nachhaltige Qualitätssicherung im Sinne der jeweiligen Bildungssysteme im Fokus und somit im Vordergrund weiterer Diskussionen zum Ausbau der deutschen Bildungssystemdurchlässigkeit stehen sollten. Es gelte, die sinnhafte Koexistenz von rein beruflichen Aus- und Weiterbildungsangeboten wie auch akademischen Bachelor- und Masterstudiengängen zu gewährleisten, denn beide Qualifikationsprofile werden in der Wirtschaft nachgefragt. Die Projekterfahrungen zu IT-fachlichen Deckungsäquivalenzen (Bildungsprofile Operativer IT-Professionals) zeigen insgesamt, dass bis heute weder das systemübergreifende "Durchlassen zu höheren Bildungsstufen" hinreichend ernsthaft strukturell vorgesehen ist noch eine motivierende "Lässigkeit" von lernwilligen Weiterbildungsinteressierten eines anderen Bildungssystems empfunden wird, Höherqualifizierungen absolvieren zu können. (BIBB-Doku)