Geschlechtsspezifische Berufswahl von jungen Frauen und ihre Situation im Ausbildungssystem : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Agnes Alpers, Yvonne Ploetz, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. (Drucksache 17/9210)

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"Die Linke wollte in ihrer Kleinen Anfrage wissen, ob junge Frauen und Männer ihren Beruf nach wie vor oft nach geschlechterspezifischen Kriterien auswählen. Das ergebe sich aus einem aktuellen Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB). Die Auswirkungen seien vor allem in den Berufen des dualen Systems sichtbar, heißt es in der Kleinen Anfrage der Fraktion. Als Begründung hatte die Linke außerdem angeführt, dass die Ausbildungsbeteiligungen von Frauen in den einzelnen Branchen unter 50 Prozent liege und jährlich abnehme. Laut einer Ausbildungsmarktanalyse der Industriegewerkschaft Metall seien die Ausbildungsverträge von Männern in einem Jahr um 12.900 gestiegen, die der Frauen um 2.700 gesunken. Die Bundesregierung stellt in ihrer Antwort in einem Zahlenraster dar, dass ein erweitertes Berufswahlspektrum von Mädchen im Bereich in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) angestrebt wird. Dafür werden von 2011 bis 2013 bundesweit 71.224 Euro ausgegeben. Im Verbundvorhaben "MSTfem- NET meets Nano and Optics - Mädchen-Technik-Talente-Foren" werden in den Jahren 2011 bis 2012 in den einzelnen Bundesländern zwischen 120.000 Euro und 184.000 Euro zur Verfügung gestellt." (Textauszug; BIBB-Doku)

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