Kooperative Berufsausbildung in der Benachteiligtenförderung
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Abstract
Seit Beginn der Benachteiligtenförderung wird versucht, die ausserbetriebliche Berufsausbildung der Träger zumindest durch Betriebspraktika zu ergänzen. Seit einigen Jahren werden die Anstrengungen intensiviert, die betrieblichen Anteile in der Benachteiligtenförderung wesentlich zu erhöhen, indem Träger beispielsweise nicht genutzte betriebliche Ausbildungskapazitäten mieten und die fachpraktische Ausbildung als sogenannte "kooperative Berufsausbildung" in den entsprechenden Betrieben durchführen. Der Beitrag dokumentiert in diesem Zusammenhang zunächst die Ergebnisse einer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) auf der Basis vorangegangener Fallstudien im Januar/Februar 2002 durchgeführten schriftlichen Befragung von 520 Trägern (Beteiligung: 295 Träger, davon 43,7 Prozent mit kooperativer Berufsausbildung) zum aktuellen Stand dieser Entwicklung und skizziert abschliessend Problemfelder und mögliche Lösungsansätze. (BIBB2)