Zukunftswerkstatt - eine Methode zur Initiierung von Schulentwicklungsprozessen
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Abstract
Die Zukunftswerkstatt als Initiativveranstaltung im Rahmen des Schulprogramms ist darauf ausgerichtet, die Vorstellungen, Wünsche und Ideen aus dem gesamten Kollegium zu einem Projektvorhaben zu verdichten und daraus vorhandene Kapazitäten zu ermitteln. Dabei stehen nicht vorrangig betriebswirtschaftliche Ziele wie Effizienz- oder Produktivitätssteigerung der Organisation im Vordergrund, sondern es werden hauptsächlich die qualitative schulische Entwicklung und die individuellen sozialen und unterrichtsrelevanten Kompetenzen entwickelt. Der Verfasser stellt die Unterschiede zwischen der Zukunftswerkstatt und anderen Methoden der Prozess- und Programmgestaltung von Schule heraus und beschreibt Aufbau und Struktur einer Zukunftswerkstatt. Sie besteht aus drei Phasen: der Kritik- und Beschwerdephase, der Phantasie- und Utopiephase und der Realisierungs- und Projektentwicklungsphase. Abschliessend stellt er verallgemeinernde Erfahrungen vor, die an vier Berufskollegs mit der Zukunftswerkstatt gesammelt werden konnten. (In Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster wurde im Jahre 1998 eine zweitägige Zukunftswerkstatt mit jeweils 60-80 Teilnehmern durchgeführt). (BIBB2)