"Alles ist möglich" - "Nichts geht mehr!" Über die Schwierigkeiten, einen realistischen Blick für das "Machbare" in integrationspädagogischen Arbeitsfeldern zu entwickeln
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Abstract
Es wird der Frage nachgegangen, wie PädagogInnen, die in integrativen Einrichtungen arbeiten, mit ihren z.T. enorm hohen beruflichen Ansprüchen und deren Nichterfüllung im Arbeitsalltag umgehen. Am Beispiel eines Supervisionsprozesses wird aufgezeigt, dass die Erwartungen an beruflichen Erfolg als berufsbezogene Idealisierungen und Grössenwünsche verstanden werden können. Es wird beschrieben, wie im Zuge der Reflexion einer problematischen Arbeitsbeziehung mit einem Klienten berufsbezogene Idealisierungen deutlich und die Enttäuschungen wahrgenommen werden können, die daraus resultieren, dass diese Grössenphantasien nicht realisierbar sind. Weiter wird gezeigt, wie es dem Team gelingt, eine realitätsnähere Haltung zu entwickeln. (Orig.)