Wandel der Arbeitswelt - neue Qualifizierungskonzepte in Frankreich
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Abstract
Der Verfasser berichtet über die Entwicklung neuer Bildungskonzeptionen als Folge des Strukturwandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft in Frankreich, die auf einem deutsch-französischen Kolloquium im September 1998 in Nantes diskutiert wurden. Ausgerichtet wurde das Kolloquium vom Gesamtverband der metallindustriellen Arbeitergeberverbände und dem französichen Metallarbeitgeberverband (UIMM). In den letzten Jahren gab es speziell in der Metallindustrie, im Schiffs- und Flugzeugbau zahlreiche Umstrukturierungen, doch gleichzeitig wurden Mitarbeiter weiterqualifiziert und neue Konzeptionen entwickelt. Die Konzeptionen beziehen sich sowohl auf Berufsausbildung als auch auf die Qualifizierung von Ingenieuren. Als im Jahre 1970 dieser deutsch-französische Erfahrungsaustausch begründet wurde, bestand das Ziel der deutschen und französischen Metallindustrie darin, die beiden Ausbildungssysteme einander anzunähern. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Berufsausbildung nicht zu harmonisieren ist, wuchs der Wille, wenigstens voneinander zu lernen. (BIBB2)