Care Work im Transformationsprozess von Digitalisierung und Inklusion

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Wiesbaden

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"Im aktuellen berufs- und wirtschaftspädagogischen Diskurs treffen gegenwärtig zwei Diskurse zur Zukunftsgestaltung der beruflichen Bildung aufeinander, die auf den ersten Blick eher auf unterschiedliche, wenn nicht auf gegensätzliche Werte zielen. Ein Diskussionsstrang fokussiert Digitalisierung als Megatrend der gesellschaftlichen Transformation, während im zweiten Diskurs Inklusion als Megathema der beruflichen und akademischen Bildung behandelt wird. Unterschiede mögen darin bestehen, dass der Fachdiskurs um Digitalisierung vornehmlich mit Entwicklungen von Industrie 4.0 im dualen System der beruflichen Bildung verbunden wird. Demgegenüber ist die Debatte um Inklusion genuin an Fragen der berufspädagogischen Benachteiligten-/Integrationsförderung am Übergang Schule - Beruf gebunden. Auffällig ist, dass beide Diskurse die Entwicklung der vornehmlich im Schulberufsbildungssystem ausgebildeten personenbezogenen Dienstleistungsberufe des Care Sektors bislang unzureichend thematisieren." Der vorliegende Beitrag thematisiert die mit der digitalen sowie inklusiven Transformation verbundenen Herausforderungen für die Care Berufe in der beruflichen und akademischen Bildung. Dabei werden auch Überlegungen zu systematischen und didaktischen Schnittmengen zwischen personenbezogener und inklusiver Berufsbildung angestellt. (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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