Migrantenjugendliche in der betrieblichen Ausbildungsplatzvergabe - auch ein Problem für die Kommunen
item.page.bibb.id
140370
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Bewerber mit Migrationshintergrund haben deutlich schlechtere Chancen bei der Ausbildungsplatzsuche und sind unter den Auszubildenden des dualen Systems deutlich unterrepräsentiert. Diese Problematik ist für die Kommunen von zentraler Bedeutung, weil nicht ausgebildete Jugendliche die zukünftige dauerhafte Klientel des Wohlfahrtsstaates bilden. Eine wirkungsvolle Unterstützung seitens der Kommunen setzt jedoch ein Verständnis der Ursachen ihres Ausschlusses voraus. Auf der Grundlage einer Schweizer Studie untersucht der Beitrag die Frage der Chancengerechtigkeit bei der Vergabe von betrieblichen Ausbildungsplätzen. Er zeigt auf, wie Betriebe Ausbildungsplätze vergeben unter der Prämisse der Problem- und Risikovermeidung, wie sie ihre Personalselektion vollziehen und rechtfertigen. Unter dieser Perspektive wird abschließend auf die Frage eingegangen, was die Städte und Gemeinden angesichts dieser Situation tun können und ob sie Chancen der Einflussnahme gegen die betriebliche Selektion von Migrantenjugendlichen haben. (BIBB-Doku)