Die individuelle praktische Arbeit (IPA)
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Abstract
Im Frühjahr 2000 haben gesamtschweizerisch die ersten regulären Lehrabschlussprüfungen (LAP) mit einer individuellen praktischen Arbeit (IPA) in den neuen technischen Basisberufen stattgefunden. Mit der IPA wird den raschen Veränderungen der Arbeitswelt in der Ausbildung Rechnung getragen. Die einheitliche Grundausbildung wird in den Berufen mit einer IPA-Prüfung nach halber Lehrzeit mit einer Teilprüfung in den grundlegenden Berufsarbeiten abgeschlossen. Wenn Lehrlinge im Verlaufe der zweiten Lehrhälfte immer stärker in den Arbeitsprozess ihres Betriebes integriert werden, lernen sie exemplarisch mit den gängigen Mitteln und Methoden zu arbeiten. Eine einheitliche Prüfung kann diesem Umstand kaum gerecht werden und berufsübergreifende Fähigkeiten wie Selbständigkeit, Kreativität oder Teamfähigkeit nur unzureichend beurteilen. Der Beitrag informiert über die Auswertung der Pilotphase. (BIBB2)