40 Jahre außeruniversitäre Berufsbildungsforschung in Österreich : Anachronismus oder Reformmotor?
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135391
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Abstract
"Seit den frühen 1970er Jahren wird in Österreich außeruniversitär in der Berufspädagogik und Berufsforschung forscherisch gearbeitet. Dieser Zeitpunkt steht nicht zufällig mit der Verabschiedung des neuen Berufsausbildungsgesetzes des Jahres 1969 und internationalen Entwicklungen (Gründung des deutschen Bundesinstitutes für Berufsbildung, der Europäischen Agentur für Berufsbildung u.a.) in Verbindung. Ursächlich sind jedoch weitreichende Umbrüche der Arbeitsmärkte sowie der Bildungssysteme ins Feld zu führen, die jene Institutionalisierung bedingt haben. Die seither langsam anwachsende Zahl an außeruniversitären Einrichtungen, die sich schwerpunktmäßig oder auch sporadisch mit Berufsbildungs-, Berufs- oder Qualifikationsforschung auseinandersetzen, zeichnen sich durch unterschiedliche institutionelle Verortungen sowie zum Teil recht wechselhafte Vergangenheiten aus. Der gegenständliche Beitrag zeichnet Entwicklungslinien der Forschungsthemen und Methoden in der außeruniversitären Berufsbildungsforschung und zeigt das aktuelle Spannungsfeld zwischen projektorientierter Forschung und politischer Beratung auf." (Autorenreferat, BIBB-Doku)