Moderne Strukturen und Wege in der Berufsausbildung
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Abstract
Aus Sicht des Deutschen Arbeitgeberverbandes werden Wege zu möglichen Verbesserungen am Übergang von der Schule in Ausbildung und zur Flexibilisierung der Ausbildung dargestellt. Von den Schulen wird eine stärkere individuelle Förderung erwartet, um mangelnde Ausbildungsreife abzubauen. Betriiebsnahe Angebote wie die Einstiegsqualifizierungen (EQJ) sollten unterstützt und ausgeweitet werden. Gewünscht wird die Integration leistungsschwacher Jugendlicher mit Hilfe einer finanziellen Eingliederungshilfe in betriebliche Ausbildung. Durch eine fundierte Berufsorientierung können hohe Abbrecherquoten in der Ausbildung verringert werden. Ziel in der Ausbildung sollte ein 'Mehr' an Gestaltungsspielraum sowie eine Ausrichtung auf ganzheitliche Berufe sein. Der von der Bildungsministerin eingerichtete Innovationskreis berufliche Bildung hat zehn Leitlinien zur Modernisierung der beruflichen Bildung vorgestellt, u.a. die Erprobung von Ausbildungsbausteinen. Die Arbeitgeber möchten auch die berufliche und akademische Ausbildung stärker miteinander verknüpfen, die Durchlässigkeit verbessern und die Anschlussmöglichkeiten nach einer dualen Ausbildung erweitern. Gewünscht wird auch eine größere Transparenz der einzelnen Bildungssysteme und -abschlüsse auf europäischer Ebene, wofür mit dem Europass und dem Leistungspunktesystem ECVET schon erste Schritte getan wurden. Ausbildung muss noch passgenauer auf die Anforderungen der Praxis eingehen können. (BIBB-Doku)