Mathematikerinnen und Mathematiker
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Abstract
"Für Mathematiker stellte sich der Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr recht erfreulich dar. Das Interesse an Mathematikern nahm weiter deutlich zu. Die Nachfrage stammte im wesentlichen aus drei Bereichen: aus dem Versicherungsgewerbe, der DV-Branche sowie aus den Forschungszentren, Instituten und Hochschulen. Gemeinsam machten diese Bereiche etwa drei Viertel des gesamten Stellenangebots für Mathematiker aus. Sie haben am Arbeitsmarkt vielfältige Einsatzmöglichkeiten, sofern sie über die passenden Zusatzqualifikationen verfügen. Dazu gehören derzeit vor allem Kenntnisse in Nebenfächern wie Wirtschaftswissenschaften und Informatik. Wer sich in seinem Studium nur auf die klassischen Bereiche der Mathematik konzentriert, hat wesentlich geringere Optionen am Arbeitsmarkt." Angesichts der positiven Beschäftigungslage war es für die Arbeitsämter relativ leicht, gut qualifizierte Mathematiker zu vermitteln. Die Arbeitslosigkeit der Mathematiker war über die Jahre hinweg unterdurchschnittlich. Die Zahl der Studenten der Mathematik (ohne Lehramt) entwickelte sich seit 1992/93 rückläufig. (IAB2)