Zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung in der Versorgungstechnik
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94174
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Bertelsmann
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Bielefeld
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Abstract
Bei dem Material handelt es sich um die Dokumentation einer Fachtagung von 1995 in Berlin, auf der vor dem Hintergrund von Massenarbeitslosigkeit und der Krise der dualen Berufsausbildung nach komplexen und differenzierten Antworten gesucht wurde, die über den Aspekt der Anpassung von Bildungsgängen an den technologischen Fortschritt hinausgehen. Das Wesen einer zukunftsorientierten Aus- und Weiterbildung wird zum einen darin gesehen, weiterführende und sichere Perspektiven zu bieten, die für Arbeit motivieren. Zum anderen muss der branchenspezifische Beitrag zur Lösung grundlegender Probleme der Gegenwart und Zukunft deutlich werden, so z.B. die Umweltproblematik, die auf die Versorgungstechnik wesentlichen Einfluss nehmen kann. Und schliesslich wird zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung auch durch ihre didaktische und methodische Qualität bestimmt, die sich nicht mehr allein auf die Vermittlung beruflicher Kenntnisse beschränkt. In den Vordergrund rücken neue Qualifikationen, wie z.B. Fach-, Methoden-, Human- und Sozialkompetenz, die nach lernaktiven Verfahren vermittelt werden. Nach Auffassung der Autoren bedeutet Zukunftsorientierung demnach handlungsorientierter Berufsschulunterricht und handlungsorientierte überbetriebliche Ausbildung bzw. auftragsorientiertes Lernen im Betrieb mit dem Ziel der Entwicklung von Gestaltungsfähigkeit bei den Lernenden. Neben drei Fachvorträgen über die Entwicklung in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbranche und deren Konsequenzen für die betriebliche Ausbildung, über die Verantwortung der Berufsschulen in diesem Prozess sowie über den Strukturwandel und die Modernisierung der Aus- und Weiterbildung des Handwerks wurden in Workshops Detailprobleme zu dieser Thematik behandelt. (BIBB2)