Die Berufsbildung im Nationalsozialismus in Hamburg : eine exemplarische Untersuchung der Ideologisierung am Berufsbild des Malers
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182016
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Bertelsmann
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Bielefeld
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Abstract
"Die Arbeit befasst sich mit der Berufsbildung des/der Malers/-in bzw. mit dem (Maler-)Handwerk während der nationalsozialistischen Diktatur in Hamburg. Berufsfeld- und regionalspezifisch wird untersucht, wie die nationalsozialistische Ideologie in der beruflichen Bildung umgesetzt worden ist und warum sie dort eingesetzt wurde, d. h. welche nationalsozialistischen Ziele sie verfolgte. Hierzu erfolgt eine sozial-, regional-, ideen- und berufshistoriografische Analyse, die einen kriteriengeleiteten quellenbasierten Beitrag zur Historiografie der Berufsbildung bildet. Es wird nicht nur verdeutlicht, wie und warum sich politische Entwicklungen in Berufen manifestieren und zur Produktion bzw. Weitergabe politischer Ideologien beitragen, die Arbeit bietet auch Forschungsansätze für die gegenwärte Berufsbildungsforschung. Die Aufarbeitung ideologischer Beeinflussungen durch extreme Herrschaftsformen in der Berufsbildung spiegelt die gesellschaftliche Bedeutsamkeit des Themas und damit verbunden die Notwendigkeit von kritisch-politischer Bildung für Jugendliche in der Gegenwart wider, damit sie sich bewusst werden, dass sie selbst z.B. im beruflichen Handeln in politische Macht- und Herrschaftsverhältnisse eingebunden sind." (Verlag, BIBB-Doku)