Ausbildungsversorgung in der Problemregion Duisburg : Aufbau und Erprobung eines regionalen Berufsbildungs-Informations- systems
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114732
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Westdeutscher Verlag
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Opladen
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Abstract
Ziel des Forschungsprojektes war es, Instrumente zur regionalen Strukturberichterstattung im Bereich der beruflichen Bildung zu entwickeln, die auch eine differenzierte Analyse der Üergangsprobleme der Jugendlichen ermöglichen. Als methodisches Instrumentarium wurde das Konzept einer bildungspolitischen Input- Output-Matrix gewählt. Die Erprobung des entwickelten Verfahrens in der Problemregion Duisburg ergab für den Zeitraum 1984 bis 1987 eine erstaunliche Stabilität der Übergangsströme. Trotz stark gesunkener Schulababgängerzahlen werden weiterhin dieselben Schulabgängerklientele in dieselben Teilbereiche des Bildungssystems selektiert: Sonder- und Hauotschulabsolventen sind in hohem Masse auf den berufsverbreitenden und teilqualifizierten Bereich verwiesen. Jugendlichen aus Realschulen, Gymnasien und Berufsfachschulen gelingt dagegen weit stärker der Übergang in das duale System oder in studienqualifizierende Schulen. Weibliche Jugendliche sind beim Zugang zum dualen System deutlich unter- und beim Übergang in den berufsvorbereitenden Bereich überrepräsentiert. (IAB)