Lernen im sozialen Umfeld : Organisationen - Netzwerke -Intermediäre Kompetenzentwicklung beim Aufbau regionaler Infrastrukturen
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Berlin
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Abstract
Diese Studie schließt an eine Arbeit zur Entwicklung individueller Handlungskompetenz durch Lernen im sozialen Umfeld an. Es finden aber auch Lernprozesse von Organisationen statt, die in diesem Umfeld agieren und es sind ganze Regionen, die sich in komplizierten sozialen Veränderungssituationen befinden, in diese Lernprozesse involviert. Es ist ein Lernen, das aus Problemen erwächst, sich mit dem Handeln der Akteure herausbildet und qualifiziert und auf Veränderung von Lebenslagen zielt. So haben besonders in den neuen Bundesländern Organisationen lernen müssen, sich auf einen völlig veränderten sozialen Kontext einzustellen, Organisationsgrenzen zu überschreiten, mit anderen zu kooperieren, Partner zu suchen. In diesen Entwicklungsprozessen entstehen zunehmend soziale Netzwerke als neuartige Strukturen, ohne hierarchisches Organisationsgefüge. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher regionaler Akteure entsteht aber nicht im Selbstlauf, sondern durch Lernprozesse, in denen gemeinsame und konfligierende Interessen abgewogen werden. Dabei sind Vermittlungsleistungen durch von außen kommende Akteure erwünscht und auch unverzichtbar. Das erbringen Intermediäre, die in der Lage sein müssen, gesellschaftliche Subsystme in der Region genau zu erkunden. Sie können auch Innovationsleistungen erbringen bzw. bei den kooperierenden Akteuren anregen. Es werden Beispiele einzelner Netzwerke geschildert sowie drei Untersuchungsregionen umfassender vorgestellt. (BIBB-Doku).