Wer heute nicht ausbildet, klagt morgen über Fachkräftemangel!
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84006
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Abstract
Vor dem Hintergrund eines demographisch bedingten, ab dem Ausbildungsjahrgang 2005 zu erwartenden Fachkräftemangels, fordert die Autorin eine "konzertierte Bildungsoffensive", die regional ansetzt und auch regional umgesetzt wird. Nach entsprechenden Analysen über das Angebot an Ausbildungsplätzen und die Berufswünsche der Jugendlichen sowie einer Professionalisierung von Ausbildungsmanagementleistungen "vor Ort", sollte mit gezielten Projekten von Ausbildungsverbünden eine bessere Verzahnung von Bildungs- und Jugendpolitik mit regionaler Arbeits-, Wirtschafts- und Strukturpolitik erreicht werden. Um Inhalte, Qualität und Flexibilität von Ausbildung zu erhalten, müsse auch die 1998 vom Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerb beschlossene Einrichtung von Berufsfachgruppen mit Nachdruck weiterverfolgt werden, um so - in Zusammenarbeit von Praktikern und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - neue Berufe und neuen Qualifikationsbedarf frühzeitig zu ermitteln. (BIBB2)