Finanzierung lebenslangen Lernens von der Kita bis zur Weiterbildung - Deutschland, Österreich und die Schweiz im internationalen Vergleich
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Berlin
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Abstract
In Deutschland wie auch in Österreich und der Schweiz ist Bildungsfinanzierung, insbesondere mit Blick auf das lebenslange Lernen, ein wichtiges Thema. Allerdings beschränkt sich die Auseinandersetzung bislang meist auf einzelne Bildungsbereiche. D. h. entweder wird die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen, der Schulen, der Hochschulen, der Berufs- oder der Weiterbildung diskutiert und reformiert, nicht jedoch das Gesamtsystem von der Kita bis zur Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens. Der vorliegende Beitrag geht einen Schritt weiter und thematisiert die Finanzierung der Bildung bereichsübergreifend. Nach einem Blick auf den Bildungsstand der Bevölkerung und den Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt - immer bezogen auf Deutschland, Österreich und die Schweiz - werden zunächst die Finanzierungsstrukturen einschließlich der Finanzlastverteilung sowie der Nutzungsstrukturen nach Bildungsbereichen getrennt dargestellt. Darüber hinaus werden die Befunde in den internationalen Kontext auf der Basis der OECD-Indikatoren eingeordnet. Dies ermöglicht eine transparente Gesamtübersicht der jeweils landesspezifischen Bildungsfinanzierungssysteme. Dabei zeigt sich, dass nicht nur die Finanzierung einzelner Bildungsbereiche mit erheblichen Umverteilungseffekten zugunsten bildungsnaher und höherer sozioökonomischer Schichten verbunden ist. Vielmehr weist die zusammengefasste Betrachtung aller Bildungsbereiche noch deutlicher auf erhebliche Umverteilungseffekte zugunsten dieser Gruppen hin. (BIBB-Doku)