Schule und Hochschule - Teilarbeitsmärkte in den neuen Bundesländern
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110446
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Abstract
"Zu den bildungs- sowie beschäftigungspolitischen Themen, die für eine Gestaltung der Entwicklung in den neuen Bundesländern von zentraler Bedeutung sind, gehört zweifelsfrei die Frage: Wie hoch sind die zukünftigen personellen Bedarfe für die Schulen und Hochschulen? Einschliesslich der zukünftigen Fachhochschulen lautet das Gesamtergebnis: Bis zum Jahre 2000 sind 31 000 Stellen erforderlich, um die steigende Bildungsnachfrage bedarfsgerecht zu versorgen. Fünf Jahre später erreicht der Personalbedarf einen Höhepunkt: ca. 34 000 Stellen. Erst dann reduziert sich der Personalbedarf - demographisch bedingt - auf ca. 30 000 Stellen. Zur Berechnung der zukünftigen Personalbedarfe wurde das bereits im Bildungsgesamtplan '90 verwendete Komponentenmodell des Wissenschaftsrates zugrunde gelegt. Zum einen werden in diesem Komponentenmodell Veränderungen auf seiten der Lehrnachfrage präzise erfasst. Zum anderen sind alle weiteren relevanten Bedarfsfaktoren wie Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Forschungsbedarf und weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die wissenschaftliche Weiterbildung, personell mit berücksichtigt." (Autorenreferat)