Migration und Integration: Wo steht Deutschland?
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Abstract
"Eine verstärkte Zuwanderung von Fachkräften und eine bessere Integration von Personen mit Migrationshintergrund bei Bildung und Arbeit können helfen, die Folgen des demografischen Wandels in Deutschland abzufedern. Allerdings ist die Nettozuwanderung in den 2000er Jahren stark zurückgegangen und erst in den letzten zwei Jahren wieder gestiegen. Zudem hat Deutschland noch Schwierigkeiten, Menschen mit Migrationshintergrund gleichermaßen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu integrieren wie die Mehrheitsbevölkerung. Selbst bei gleichem Qualifikationsniveau ist die Erwerbsbeteiligung von Zuwanderern deutlich geringer. Zuwandererkinder erreichen im Schnitt ein deutlich niedrigeres Bildungsniveau als Kinder ohne Migrationshintergrund. Um dem demografischen Wandel wirksam begegnen zu können, sollten die Zuwanderung erhöht und die Abwanderung für Zuwanderer vereinfacht und ihr Bildungsstand verbessert werden." Der Beitrag beleuchtet die Entwicklung von Zuwanderung nach Deutschland, skizziert anhand ausgewählter Indikatoren zu Bildung und Arbeitsmarkt den Stand der Integration und diskutiert einige ausgewählte Handlungsfelder zur Erhöhung der Zuwanderung und zur Verbesserung der Integration, wie die Verbesserung des Arbeitsmarktzugangs, die Erhöhung der Nettozuwanderung und die Verbesserung des Bildungsniveaus von Zuwanderern. ((Autorenreferat, BIBB-Doku)
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