Quo vadis Bildung? : Eine qualitative Studie zum Habitus von Early School Leavers ; eine Studie im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) Wien
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150788
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Arbeiterkammer Wien
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Wien
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Abstract
Die österreichische Studie beschäftigt sich mit Dropout und frühem Bildungsabbruch (englisch: Early School Leaving). Im Fokus stehen die Heterogenität der Betroffenen (Schulabgänger im Alter zwischen 18 und 24 Jahre) und die Vielfalt der Ursachen und Gründe für den Abbruch. In dem Forschungsansatz wird der Versuch gemacht, auf der Basis individueller Geschichten typische Verläufe zu rekonstruieren bzw. entscheidende Brüche in den Biografien Jugendlicher bzw. junger Erwachsener zu erkennen. Mit dem von Pierre Bourdieu übernommenen Konzept des Habitus sollen - wenn vorhanden - Muster 'unbewussten Verhaltens' Einzelner festgestellt bzw. mögliche Typen von Early School Leavers herausgearbeitet werden. Die Idee zu dieser Studie entstand aus den Erfahrungen der Autoren in verschiedenen Bildungseinrichtungen und der Tatsache, dass über die frühen BildungsabbrecherInnen in der bildungstheoretischen Diskussion bisher nur sehr wenig bekannt ist. Mit Hilfe narrativer Interviews bzw. Gruppendiskussionen werden die Motive, Überlegungen und die Gründe für den Abbruch, die Zweifel der Bildungsabbrecher und ihre persönlichen Utopien und Lebensentwürfe in Erfahrung gebracht. Neben dem Fokus auf die Themen Sozialkapital, Schulstruktur und die Rolle der Peergruppe für Early School Leaving sollen v.a. auch die Wünsche und Reflexionen der Befragten für und über ihr Leben in den Mittelpunkt gestellt werden. Aus den Ergebnissen der empirischen Untersuchung werden praktische Folgerungen bzw. mögliche Interventionsstrategien abgeleitet. (BIBB-Doku)