Beruflichkeit in Österreich : institutioneller Rahmen für komplexe Koordination und vieldeutige Versprechungen
item.page.bibb.id
160315
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Dieser Beitrag versucht, eine Interpretation der Institutionalisierung von Beruflichkeit in Österreich zu geben und diese mit der subjektiven Perspektive zu verbinden. Der Argumentation liegen deutliche Besonderheiten der österreichischen Situation sowohl bei der Fassung von 'Beruflichkeit' als auch bei der Berücksichtigung von 'Subjektivierung' etwa im Vergleich zu den deutschen Diskussionen zugrunde. Es besteht in den einschlägigen Debatten eine vergleichsweise 'Untertheoretisierung' der Kategorie des Berufs und folgerichtig auch eine Vernachlässigung der vielschichtigen Phänomene der 'Beruflichkeit' im österreichischen Bildungswesen. Insbesondere fehlt in der österreichischen Diskussion die soziologische Interpretation der Berufe, die sowohl 'durch Berufe geprägte gesellschaftliche Strukturen' als auch 'die durch Beruf geprägten personalen Subjekte und ihre Tätigkeiten' (Voß 2002, 288) postuliert. Für die Diskussionen um die Subjektivierung und Entgrenzung der Arbeit fehlt bislang weitgehend die Resonanz, daher gibt es auch wenig empirisches Material, das die subjektive Perspektive der Beruflichkeit beleuchten würde." (Autorenreferat, BIBB-Doku)