Stärkung der beruflichen Fachrichtungen als universitäre Fächer - ein Gutachten für die norddeutschen Länder : Frühjahrstagung der Kommission Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (1999, Hannover)
item.page.bibb.id
84689
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Opladen
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Das Gutachten der Autoren Gerds, Heidegger und Rauner mit dem Titel "Berufsfelder von Auszubildenden und Bedarfe in den Fachrichtungen der Berufsschullehrerinnen und -lehrer zu Beginn des nächsten Jahrtausends in Norddeutschland - Reformbedarf in der universitären Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen beruflicher Fachrichtungen in Norddeutschland" wurde im Auftrag der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erstellt mit dem Ziel, die Beruflichen Fachrichtungen als universitäre Fächer zu stärken, vor allem für die gewerblich-technischen Fachrichtungen. Das Reformkonzept setzt an den drei Krisensymptomen der Berufsschullehrerausbildung an: Qualitätsdefizite, extreme Ausbildungs- und Nachfrage- Disparitäten und unzureichende Integration in die universitären Strukturen. Diese werden im wesentlichen darauf zurückgeführt, dass die beruflichen Fachrichtungen keine etablierten Bezugswissenschaften haben, die auf das reale Arbeitsfeld von Berufspädagogen gerichtet sind. Vorgeschlagen wird deshalb 1. die Weiterentwicklung der Berufs(feld)wissenschaften, 2. die Konzentration der beruflichen Fachrichtungen nach inhaltlichen und regionalen Affinitäten sowie einer zwischen den norddeutschen Ländern und Universitäten abgestimmten Entwicklungsplanung, 3. die Bildung universitätsübergreifender Strukturen. Das Gutachten wird in seinen Grundzügen vorgestellt. (BIBB2)