Zur Vermittlung digitaler (Grund-)Kompetenzen für Geringqualifizierte : europäische Good Practices im Vergleich
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185435
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Abstract
"Digitale Technologien verändern die Gesellschaft, die Arbeitswelt und auch die berufliche Weiter- bzw. Erwachsenenbildung. Auch für die Zukunft ist mit einem steigenden Bedarf an digitalen Kompetenzen im Privatleben und am Arbeitsplatz zu rechnen. Sowohl der rechtzeitigen Vermittlung digitaler Grundkompetenzen als auch der Schulung beruflich erforderlicher digitaler Kompetenzen kommen hinsichtlich des Erhaltes der Beschäftigungsfähigkeit ("Employability") und der Partizipation am gesellschaftlichen Leben daher eine zentrale Bedeutung zu. Neben einer Reihe unterschiedlicher Definitionen für digitale Kompetenzen können verschiedene Risikofaktoren für geringe digitale Kompetenzen ausgemacht werden, wozu neben Alter, Einkommen, prekären oder schlechten Arbeitsbedingungen, Migrationshintergrund oder Arbeitslosigkeit auch ein geringes Bildungsniveau zählt. Der vorliegende Beitrag und die zugrundeliegende Studie legen den Fokus auf den Risikofaktor eines geringen formalen Bildungsniveaus. Im Rahmen einer vergleichenden Studie zur Vermittlung von digitalen (Grund-)Kompetenzen für Geringqualifizierte, die Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels ist, wurden vier europäische Länder (Deutschland, Estland, Irland und die Schweiz) hinsichtlich des Angebotes an Förderprogrammen für Geringqualifizierte im Bereich der digitalen Kompetenzen, vorhandene Beispiele "Guter Praxis" sowie die Auswirkung auf die Erwachsenenbildung und die Anforderungen an ErwachsenenbildnerInnen untersucht und Empfehlungen für Österreich abgeleitet." (Textauszug; BIBB-Doku)