Zur Entkoppelung von Input-Faktoren und Outcome-Zeremonien im Diskurs um den Deutschen Qualifikationsrahmen : eine gesellschaftliche und diskurstheoretische Analyse

bibb.citedinbibbZitation von 2 BIBB-Publikationen
bibb.id158192
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_757876
dc.contributor.authorSloane, Peter F. E. [Verfasser]
dc.contributor.authorGössling, Bernd [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T18:37:47Z
dc.date.available2018-12-17T18:37:47Z
dc.date.issued2012
dc.description.abstract"Der vorliegende Beitrag möchte eine gesellschafts- und diskurstheoretische Sichtweise auf die Steuerung von Bildung anbieten und dies anhand einer Fallstudie zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) konkretisieren. Der DQR wird institutionentheoretisch als Steuerungsinstrument gefasst, das auf die Komplementarität von System und individuellem Handeln verweist. Grundlage für die Fallstudie ist eine umfangreiche Analyse von Texten. Dieser Textkorpus umfasst sowohl Dokumente, die im DQR-Aushandlungsprozess entstanden sind, als auch Transkripte von Interviews mit bildungspolitischen Akteuren sowie wissenschaftliche Texte, die aus einer Beobachterperspektive entstanden sind. Aus der Textanalyse ergeben sich 5 Episoden, die zentrale Schwierigkeiten und Inkonsistenzen bei der DQR-Entwicklung aufgreifen. Es zeigt sich, dass insbesondere neo-institutionentheoretische Ansätze, aber auch transaktionskosten- und signaltheoretische Überlegungen geeignet sind, Konstruktionsentscheidungen zu explizieren und so letztlich zu einer Konzeptionalisierung von Steuerung im DQR-Kontext zu kommen. Zu den zentralen Befunden gehört, dass sich das Konzept der Wirkungssteuerung als unhinterfragt gültiger Steuerungsmythos erweist. Statt zu einer Überprüfung von individuellen Kompetenzen kommt es jedoch eher zu einer Akkreditierung von bestehenden formalen Bildungsgängen. Der DQR wird in der Praxis wie ein Input-Instrument gehandhabt und Outcome-Orientierung lediglich zeremoniell eingeführt. Gleichzeitig wird der DQR bildungspolitisch zur Uminterpretation von bisherigen Bewertungsmustern für Bildungsgänge genutzt und bewirkt außerdem einen Rückkopplungseffekt für die Ordnungsmittelarbeit." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 329-361
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Abb.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/757876
dc.language.isode
dc.relation.ispartofZeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
dc.relation.ispartofvolume(2012), H. 3
dc.rightsNamensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/*
dc.subject.classificationS 4.3 Steuerung
dc.subject.classificationS 2.2.4 Anrechnung, Prüfung & Zertifizierung
dc.subject.otherBildungssteuerung
dc.subject.otherOutputsteuerung
dc.subject.otherDeutscher Qualifikationsrahmen
dc.subject.otherFallstudie
dc.titleZur Entkoppelung von Input-Faktoren und Outcome-Zeremonien im Diskurs um den Deutschen Qualifikationsrahmen : eine gesellschaftliche und diskurstheoretische Analyse
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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