Berufliche Bildung zwischen Attraktivität und Krise
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Weinheim
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Abstract
Der Beitrag dokumentiert die quantitative Entwicklung des Berufsbildungssystems seit dem Beginn der 80er Jahre und setzt sich anschliessend mit der qualitativen Dimension dieser Entwicklung (Ausbildungskrise des dualen Systems) in den 90er Jahren auseinander. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt im dualen System sowie die Entwicklung der Schülerzahlen in den einzelnen Schulformen des beruflichen Schulwesens. Den deutlichen Unterschieden zwischen alten und neuen Bundesländern im Hinblick auf Schülerzahlentwicklung, Bildungsbeteiligung und Schulformanteile wird durch eine entsprechende differenzierte Darstellung Rechnung getragen. Schliesslich wird exemplarisch dargestellt, wie sich die bundesweit festgestellten Entwicklungstrends auf Schulträgerebene auswirken. Am Beispiel der Stadt Köln wird gezeigt, welche Handlungsstrategien auf dieser Ebene entwickelt werden können und wo die Grenzen kommunaler Gestaltungsmöglichkeiten liegen. (BIBB2)