Transfer plus : Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zum BIBB-Modellversuch : "Entwicklung und Erprobung eines Konzepts mit Instrumenten zur Förderung des Transfers von bereits erprobten Bildungsinnovationen in die betriebliche Weiterbildungspraxis von Klein- und Mittelbetrieben" für die Zeit vom 01.11.2004 bis 30.06.2009
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Heidenheim
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Abstract
Im Modellversuch sollten Wege aufgezeigt werden, den generell zu geringen Transfer von Modellersuchsergebnissen im Bereich betrieblicher Weiterbildung zu verbessern. Es ging um die Frage, wie Bildungsinnovationen in die betriebliche Praxis von Klein- und Mittelbetrieben kommen und dafür ein entsprechendes Konzept zu entwickeln und zu erproben. Es zeigte sich, dass der Transfer von Bildungsinnovationen in hohem Grad in Wechselwirkung steht zu den generellen Grundmustern betrieblichen Handelns (Offenheit, Dialog, Verlassen 'bewährter' Wege, Eingehen von Risiken) und nicht ohne weiteres 1:1 übertragbar ist. Ausschlaggebend für gelingenden Transfer von Modellversuchsergebnissen ist daher die Anpassung an die sozialen Kontakte und betriebsspezifischen Bedingungen. Nach Ansicht des Modellversuchs ist dafür die Erweiterung der individuellen und organisatorischen Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten der Lernenden notwendig. Dabei geht es auch um die Verknüpfung von persönlicher Entwicklung und der beruflichen Bildung mit der Personal-, Organisations- und Unternehmensentwicklung. Der Modellversuch war als Entwicklungsverbund angelegt, an dem 11 Unternehmen beteiligt waren. Der Endbericht skizziert die Problemlage, beschreibt den Transferansatz von "Transfer plus" und die damit verbundenen theoretischen und praktischen Implikationen, den Verlauf des Modellversuchs und abschließend die berufspädagogische Qualifizierung von Führungskräften und Betriebsräten. (BIBB-Doku)