Frauenweiterbildung für den Unternehmenswandel : ein computergestütztes Lernmodul

bibb.id80897
bibb.publisherplaceGelsenkirchen
dc.contributor.authorBaehre, Kerstin [Verfasser]
dc.contributor.authorBeer, Doris [Verfasser]
dc.contributor.authorHamburg, Ileana [Verfasser]
dc.contributor.authorJunge, Ute [Verfasser]
dc.contributor.editorInstitut Arbeit und Technik [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut Arbeit und Technik
dc.date.accessioned2018-12-17T10:24:21Z
dc.date.available2018-12-17T10:24:21Z
dc.date.issued2000
dc.description.abstract"Wettbewerb, der gleichzeitig bei Preisen, Produktqualität und Kundenservice ausgetragen wird, sowie Informations- und Kommunikationstechnologien führen in der Fertigung des verarbeitenden Gewerbes zu kooperativen Arbeitsorganisationen und zum Abbau von Industriearbeitsplätzen. Fallstudien zu Beginn der 90er Jahre legten nahe, dass Industriearbeiterinnen aufgrund ihrer geringen Qualifikation und geringer Qualifizierungsmöglichkeiten von kooperativen Arbeitsformen tendenziell ausgeschlossen sind, daher am Wandel in der Industrie nicht teilnehmen können und einem erhöhten Beschäftigungsrisiko unterliegen.Das Projekt untersuchte mit einer Unternehmensbefragung, ob arbeitsplatznahe, computergestützte Weiterbildungsformen den Frauen die Integration in kooperative Arbeitsformen erleichtern und ihre Beschäftigungschancen verbessern können. Darauf aufbauend wurde der Prototyp einer Lernsoftware entwickelt. Es zeigte sich, dass zwischen der Einführung kooperativer Arbeitsformen und dem Abbau von Produktionsarbeitsplätzen kein kausaler Zusammenhang besteht. Frauen sind in kooperative Arbeitsformen in gleichem Masse einbezogen wie Männer, aber sie unterliegen aufgrund der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in der Fertigung einem höheren Beschäftigungsrisiko durch produktionstechnische Substitutionen. Auf den verbleibenden Arbeitsplätzen werden zunehmend Fähigkeiten im Umgang mit computergesteuerter Produktionstechnik sowie Übersicht über die Produktions- und Arbeitsabläufe im Gesamtbetrieb verlangt. Die meisten Betriebe können jedoch nur Multiplikatoren zu Schulungen entsenden, die ihre Kenntnisse insbesondere an die Produktionsarbeiterinnen unzureichend weitergeben. Computerlernprogramme verbessern dieses Multiplikatorensystem, indem sie standardisiertes berufsfachliches Wissen anbieten, das entweder individuell gelernt wird oder die Multiplikatoren unterstützt. Die Testergebnisse des Prototyps legen nahe, dass Lernsoftware sich nicht immer explizit an Frauen richten muss, weil dies bei Multiplikatoren und beim betrieblichen Management auf Widerstand stossen kann. Dennoch sollte sie in ihrer Gestaltung systematisch an weiblichen Lebenszusammenhängen anknüpfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extent63 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/692728
dc.language.isode
dc.relation.ispartofGraue Reihe des Instituts Arbeit und Technik ; 2000-05
dc.subject.classificationS 5.3 Personalentwicklung
dc.subject.classificationG 1.3.1.2 Weiterbildungsmarkt
dc.subject.classificationL 4.2.3 Internetbasiertes Lernen / E-Learning
dc.subject.classificationS 6.2 Fertigungsberufe
dc.subject.otherErwerbstätige Frau
dc.subject.otherBetriebliche Weiterbildung
dc.subject.otherE-Learning
dc.subject.otherIndustriearbeiter
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleFrauenweiterbildung für den Unternehmenswandel : ein computergestütztes Lernmodul
dc.typeBuch

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