Diagnostische Sensibilität von Lehrpersonen im Berufsschulunterricht: Explorative Prozessanalysen mittels Continuous-State-Sampling

bibb.id173212
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_763234
dc.contributor.authorWarwas, Julia [Verfasser]
dc.contributor.authorKärner, Tobias [Verfasser]
dc.contributor.authorGolyszny, Klaudia [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:33:55Z
dc.date.available2018-12-17T19:33:55Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Lehrkräfte erbringen schülerbezogene Diagnoseleistungen nicht nur summativ-anlassbezogen wie etwa bei der Zeugniserstellung. Auch während des Unterrichts müssen sie das Verhalten der Schüler/innen kontinuierlich bewerten, um hieraus Schlüsse über Lernfortschritte zu ziehen und didaktische Feinjustierungen vornehmen zu können. Obwohl die Treffsicherheit solcher Urteile als unverzichtbare Voraussetzung der Unterrichtsqualität gilt, wurde sie bislang kaum prozessbegleitend in natürlichen Settings untersucht. Der vorliegende Beitrag setzt sich zunächst literaturgestützt mit den spezifischen Anforderungen pädagogischer Prozessdiagnosen und möglichen Bedingungsfaktoren intraindividuell schwankender Einschätzungsgenauigkeiten auseinander. Anschließend werden detaillierte Einzelfallanalysen von zwei Berufsschullehrkräften berichtet, deren klassenbezogene Urteile über das aktuelle Verstehen und die situative Langeweile im Verlauf von je neun Unterrichtsstunden engmaschig in zehnminütigen Intervallen erfasst und mit korrespondierenden Selbsteinschätzungen der Schüler/innen verglichen wurden. Die statistischen Auswertungen erhellen nicht nur, wie akkurat diese Lehrkräfte didaktisch relevante Schülermerkmale einzuschätzen vermögen, sondern auch, wie lehrerseitig wahrgenommene und videografierte Unterrichtsmerkmale die Urteilsgenauigkeit beeinflussen. Unter anderem zeigt sich, dass der leistungsnahe State-Parameter des aktuellen Verstehens grundsätzlich exakter eingeschätzt wird als derjenige des situativen Langeweileempfindens, und dass eine hohe Urteilsgenauigkeit für diesen Parameter vor allem im dialogischen Austausch mit den Schüler/innen, d.h. in Phasen des Lehrgesprächs, erreicht wird. Einer hypothesengenerierenden Logik entsprechend werden zuletzt Anregungen für künftige Untersuchungen gegeben." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 437-454
dc.format.mediumZeitschriftenaufsatz
dc.format.mediumElektronische Ressource
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/763234
dc.language.isode
dc.relation.ispartofZeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
dc.relation.ispartofvolume111 (2015), H. 3
dc.rightsAttribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/*
dc.subject.classificationL 3 Lehr-Lern-Forschung
dc.subject.classificationL 8.2 Lernerfolgsmessung und Beurteilung
dc.subject.otherPädagogische Diagnostik
dc.subject.otherBerufsschullehrer
dc.subject.otherUnterricht
dc.subject.otherQualität
dc.titleDiagnostische Sensibilität von Lehrpersonen im Berufsschulunterricht: Explorative Prozessanalysen mittels Continuous-State-Sampling

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