Niedriglohnbeschäftigung junger Erwerbseinsteiger nach der Berufsausbildung - Sprungbrett oder Armutsfalle?

bibb.id170591
dc.contributor.authorBuch, Tanja [Verfasser]
dc.contributor.authorHell, Stefan [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:22:29Z
dc.date.available2018-12-17T19:22:29Z
dc.date.issued2014
dc.description.abstract"Nach der Berufsausbildung startet rund die Hälfte der Ausbildungsabsolventen mit einem Niedriglohn in das Berufsleben. Die vorliegende empirische Untersuchung auf der Grundlage von Daten des 'Ausbildungspanels Saarland' zeigt, dass es in den ersten Berufsjahren nur einer kleinen Gruppe dieser formal gut qualifizierten Erwerbseinsteiger gelingt, eine besser entlohnte Tätigkeit zu finden. Umgekehrt haben Absolventen, die mit einem höheren Lohn in das Erwerbsleben starten, ein geringes Risiko, in den Niedriglohnbereich abzurutschen. Sie weisen darüber hinaus eine stetigere Beschäftigungsbiografie auf als Jobstarter im Niedriglohnbereich. Ausbildungsabsolventen scheinen sich demnach in einen ausgeprägt segmentierten Arbeitsmarkt integrieren zu müssen. Die Untersuchungsergebnisse zeigen weiter, dass neben individuellen Merkmalen wie der Humankapitalausstattung und dem Geschlecht insbesondere auch Merkmale des Ausbildungs- bzw. Beschäftigungsbetriebes sowie die Berufswahl über das Risiko bestimmen, nach der Ausbildung im Niedriglohnbereich zu arbeiten. Auch die Aufstiegschancen in besser entlohnte Einkommenssegmente werden von diesen Determinanten maßgeblich beeinflusst. Eine Anhebung des Qualifikationsniveaus schwacher Absolventen und eine Veränderung des Berufswahlverhaltens insbesondere von jungen Frauen werden abschließend als mögliche Strategien diskutiert, um die Niedriglohnfalle nach der Berufsausbildung zu umgehen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.abstract"About 50% of apprenticeship training graduates start their working life with a low pay job. The empirical study shows that just a minority of these well qualified job starters manages to find a better-paid job within the first few years after graduation. In contrast, labor market entrants whose first salary is above the low pay threshold have low risk of ending up in the low paid sector, in non-standard employment or in unemployment. Thus, the structure of the German labor market seems to be strongly characterized by segmentation. The results furthermore indicate that low pay risk as well as ability of earnings mobility are determined by individual characteristics such as level of education and sex as well as by characteristics of the employer and occupation. Supporting weak apprentices with better education and a change in young women's occupational choice could help to avoid low pay experience." (Authors' abstract, BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 339-366
dc.identifier.otherdoi:10.1007/s11609-014-0255-6
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/762206
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerliner Journal für Soziologie
dc.relation.ispartofvolume24 (2014), H. 3
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 1.2.2.1 Lohn- & Tarifsysteme
dc.subject.otherAusbildungsabsolvent
dc.subject.otherBildungsertrag
dc.subject.otherNiedriglohn
dc.subject.otherArbeitsmarktsegmentation
dc.titleNiedriglohnbeschäftigung junger Erwerbseinsteiger nach der Berufsausbildung - Sprungbrett oder Armutsfalle?
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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