Unternehmenserfolg und Bildungserfolg : Planung und Steuerung betrieblicher Weiterbildung
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Frankfurt/Main
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Abstract
Auch Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter werden nach dem Nutzen, den sie erbringen, beurteilt. Die Evaluation von Weiterbildungsmassnahmen gewinnt damit an Bedeutung. Die klassischen Verfahren zur Beurteilung des Weiterbildungserfolgs (Teilnehmerbefragung, Qualitätssicherung nach ISO 9000 ff., Bildungscontrolling) weisen jedoch den Mangel auf, dass sie sich mit der Weiterbildungsmassnahme selbst befassen. Soll jedoch die Qualifizierung der Mitarbeiter als strategisches Mittel zur Unternehmensentwicklung eingesetzt werden, muss der Erfolg betrieblicher Bildungsmassnahmen danach bemessen werden, welchen Beitrag die Weiterbildung zum Unternehmenserfolg leistet. Benchmarking, der Vergleich von Aktivitäten und Vorgehensweisen einzelner Betriebe mit denen des Branchenführers, scheint geeignet, Unternehmens- und Bildungserfolg aufeinander zu beziehen. Die Verfasserin verweist darauf, dass zunehmend nicht mehr der reine Lernerfolg, sondern der Transfer- oder Anwendungserfolg der Weiterbildungsmassnahme im Mittelpunkt der Beurteilung stehe. Die ökonomische Bewertung trete in den Vordergrund. Sie erläutert die wichtigsten Aspekte des Benchmarking und macht Vorschläge für die praktische Umsetzung. (BIBB2)