Studium ohne Abitur: Was brauchen Unternehmen? : Impulse für die wissenschaftliche Weiterbildung durch Formen der Kooperation zwischen Wirtschaft und Hochschule
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Abstract
Wissenschaftliche Weiterbildung wird in Zukunft nicht nur neue Angebote entwickeln, sondern auch auf neue Organisations- und Kooperationsformen zwischen Hochschulen und der Wirtschaft bauen müssen. Hintergrund dieser Entwicklungen sind steigende Anforderungen an die Qualifikationen der Beschäftigten und ein sich abzeichnender Fachkräftebedarf vor allem in den technischen Berufen. Vor diesem Hintergrund rückt die Durchlässigkeit des Berufsbildungssystem zunehmend in den Fokus der Bildungspolitik. Im Beitrag wird der Bedarf der Unternehmen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung skizziert, aus dem sich wichtige Impulse und Chancen für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschule ergeben. Für die Wirtschaft ist eine Harmonisierung der unübersichtlichen rechtlichen Zugangsbedingungen Voraussetzung dafür, dass der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte bundesweit stärker in Anspruch genommen werden kann. Zudem halten die Unternehmen eine stärkere Modularisierung der Weiterbildungsangebote bzw. Studienkonzepte für notwendig, die berufsbegleitend und berufsintegrierend auf der Vorerfahrung der Studierenden aufbauen und zugleich den Transfer in die Praxis sichern. (BIBB-Doku)