Transferprozess-Management in der betrieblichen Weiterbildung : erste Ergebnisse einer Untersuchung in Industrie und Dienstleistung
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Frankfurt/Main
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Abstract
Thema des Beitrags ist das Transferprozessmanagement. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die These des Verfassers, dass die Ursache für nicht erfolgreiche Weiterbildung weniger im Gehalt der Weiterbildungsmaßnahme als vielmehr in Transferwiderständen liege, die bedingt seien durch ein nicht optimal umgesetztes Transferprozessmanagement. Die Intention des Transferprozessmanagements ist es, positive Transferfaktoren zu fördern sowie negative Transferfaktoren auszuschließen. Hauptinteressenvertreter bei der Diskussion um die Transferproblematik sind die Unternehmen. Sie fordern immer deutlicher den sogenannten "goldenen Schlüssel" für einen ganzheitlichen Weiterbildungs- und Transfererfolg. Der Verfasser klärt zunächst den begrifflichen Rahmen für seine Untersuchung, er benennt Methoden und Instrumente der Erfolgsermittlung, erläutert das Transfermodell, benennt Transferfaktoren sowie Instrumente und Methoden des Transferprozessmanagements. Anschließend stellt er sechs Fallstudien dazu aus dem Bereich Industrie und Dienstleistung vor. Zusammenfassend stellt er fest, Transferwiderstände lägen primär im Verhalten von Führungskräften und von Weiterbildungsteilnehmern. Die Transferproblematik sei jedoch sehr komplex und resultiere aus dem Zusammenwirken der Faktoren: Verhalten von Organisationen, Weiterbildungsmanagement, Führungskräften und Mitarbeitern. (BIBB2)