Medienkompetenz in der Berufsbildung - Problemstellung und Denkansätze

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Digitale Technologien haben in den vergangenen Jahren das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verändert. Für junge Menschen, die mit diesen Technologien aufgewachsen sind, ist der Umgang mit Web 2.0 oder mobilen Endgeräten zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch worauf beziehen sich diese privat und in allgemeinbildenden Schulen erworbenen Kompetenzen? Bietet der Umgang mit Facebook, Games und Apps die notwenige Grundlage für die im Berufsleben erforderliche Medienkompetenz? Diesen Fragen gehen die Autoren in ihrem Beitrag nach. Sie weisen darauf hin, dass die in den Ordnungsmitteln der Berufsbildung formulierten Lernziele im Prinzip auf die fachgerechte Nutzung von Hard- und Software, nicht jedoch die neuen Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten des Web 2.0 fokussiert wird. Sie rechnen der Medienkritik, -kunde, -nutzung und Mediengestaltung in der Ausbildung eine hohe Bedeutung zu als Bestandteile von Medienkompetenz. Die verantwortungsvolle Nutzung und Gestaltung von Medien bleibt wichtiges Bildungsziel im Umgang mit den digitalen Medien: Die technischen, ökonomischen, rechtlichen, sozialen und ethischen Dimensionen werden an Beispielen aus den kaufmännischen und Medienberufen illustriert. (Hrsg., BIBB-Doku)

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