Zur Notwendigkeit von Religionsunterricht in der Berufsschule
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Abstract
Die Verfasserin polemisiert mit der Interpretation der Befragungsergebnisse durch die Industrie- und Handelskammern (IHK), wonach die geringe Anwesenheit der Auszubildenden im Betrieb der Grund für die Zurückhaltung der Betriebe bei der Ausbildung ist. Sie stellt den Widerspruch in der Forderung der IHK heraus, wonach Jugendliche neben fachlichen auch über persönliche und soziale Kompetenzen verfügen müssen, wenn sie den betrieblichen Erfordernissen entsprechen wollen, weil der reine Fachunterricht nicht ausreichend ist. Sie hält gerade den Religionsunterricht für geeignet, die ganzheitliche Bildung durch persönlichkeitsbildende Massnahmen, d.h. durch die Integration von berufsübergreifendem und berufsbezogenem Lernen, zu ergänzen.