Besser gebildet und doch nicht gleich : Frauen und Bildung in der Arbeitsgesellschaft

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Kleine Verl.

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Bielefeld

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Die Gleichung "gleiche Bildung = gleiche Chancen" ist für die Frauen nicht aufgegangen; ihre Bildungsanstrengungen und -erfolge sind nicht "belohnt" worden. Der Reader untersucht das (Miss)verhältnis von Bildung und Arbeit bei Frauen und analysiert und diskutiert Ausgrenzungstendenzen und Begrenzungsmechanismen, Umdeutungen und Entwertungserscheinungen in Bildungsprozessen von Frauen an historischen und aktuellen Entwicklungen und zeigt dabei Ansätze für neue Perspektiven auf. Die Beiträge im einzelnen: - Der Kampf um die Berufsausbildung von Arbeitertöchtern - Über den Versuch, Arbeitertöchter zu Hausfrauen zu erziehen. Hauswirtschaftliche Unterweisung in Bremen 1889 - 1938 - Welchen Wert hat die Bildung für die Arbeiterin? Proletarische Frauenbildung im Spannungsverhältnis von Klasse und Geschlecht - Arbeiter und Arbeiterinnen in einem frühen High-Tech-Bereich: das Beispiel Siemens um die Jahrhundertwende - Technik - Klasse - Geschlecht: Der Zugang von Frauen zur Technik in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland - Entstehen durch neue Techniken neue Bildungsprobleme für Frauen? - Gehören technische Fähigkeiten vielleicht auch zum "weiblichen Arbeitsvermögen"? - "Meine Zukunft? Naja, heiraten, Kinder haben und trotzdem berufstätig bleiben. Aber das ist ja fast unmöglich". Über die Notwendigkeit, die Geschlechterverhältnisse in der Schule zu thematisieren: das Beispiel Berufsorientierung - Besser integriert und doch nicht gleich. Bildungsbiographien jugendlicher Migrantinnen als Dokumente widersprüchlicher Modernisierungsprozesse - Innovation im Betrieb als Motor naturwüchsiger Frauenförderung? Zum widersprüchlichen Charakter betrieblicher Qualifizierungsprozesse am Beispiel weiblicher Angestellter in Klein- und Mittelbetrieben - Geschlechterverhältnis und Bildung. Über das Ende einer Illusion. (IAB2)

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