Stand und Perspektiven in der kaufmännisch-verwaltenden Berufsbildung : Workshop zu Herausforderungen im Ausbildungsordnungsbereich

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109075
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Bundesinstitut für Berufsbildung

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Berlin; Bonn

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Abstract

Anfang der 90er Jahre kann die Diskussion über Stand und Perspektiven kaufmännisch-verwaltender Berufsbildung vor dem Hintergrund 20jähriger Erfahrungen in der Ordnung von Ausbildungsberufen auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBIG) geführt werden. Die Reflexion über bisherige Ergebnisse öffnet zwangsläufig den Blick für künftige Herausforderungen. In den 90er Jahren wird die gesellschaftliche, technisch-organisatorische und wirtschaftliche Entwicklung u.a. zur weiteren Internationalisierung und Globalisierung der Geschäfte und zu zunehmendem Wettbewerb führen. Dieser Workshop zeigt ausgehend von der Bestandsaufnahme und der Darstellung derzeitiger und absehbarer Entwicklungslinien des Bildungs- und Beschäftigungssystems die Einschätzung der Anforderungen an die weitere Ausbildungsordnungsarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten an der Berufsausbildung im dualen System. Die Veröffentlichung über den Workshop gibt die Beiträge von den Teilnehmern wieder. Damit wird ein aktueller Überblick über die Positionen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Ländern und dem Bund auf diesem Gebiet gegeben. Die Referate bzw. Beiträge und die Diskussion im Workshop zeigen das gemeinsame Anliegen, das duale System attraktiv zu gestalten und am Prinzip des freien Zugangs festzuhalten. Um die Attraktivität des dualen Systems zu verstärken bieten sich vor allem zwei Handlungsmöglichkeiten an. Zum einen die politische Entscheidung für die Gleichwertigkeit beruflicher und allgemeiner Bildung, um diesen Ausbildungsgang gleichberechtigt in das Bildungssystem einzuordnen und damit individuelle Bildungswege nicht unnötig zu verlängern. Zum anderen ist der Aktualität der bundeseinheitlichen Grundlagen - und damit moderne und zukunftsorientierte Qualifikationen - für die Berufsausbildung entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, die Vorteile des dualen Systems der Berufsausbildung im - künftig internationalen - Wettbewerb der Bildungsgänge zu verdeutlichen und zu erhalten, denn die Qualifikation der Beschäftigten als ein bedeutender Wettbewerbsfaktor ist heute national und international anerkannt. (BIBB2)

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