Geringfügige Beschäftigung im Reinigungsgewerbe : Chancen der Teilhabe am Erwerbsleben oder Folge ökonomischer Zwangslagen
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117543
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Abstract
Die Autorin "berichtet über die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur geringfügigen Beschäftigung im Reinigungsgewerbe. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass bei der Zunahme dieses Typs von atypischer Beschäftigung das betriebliche Interesse an billigen Arbeitskräften und das Interesse von verheirateten Frauen an sozialversicherungsfreier Beschäftigung in spezifischer Weise ineinandergreifen. So haben viele Frauen Interesse an den unüblichen Arbeitszeiten, die die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familien'pflichten' ermöglichen. Auch die kurzfristige Anhebung des Familieneinkommens ist dabei für viele Frauen von Bedeutung, ebenso wie die Möglichkeit zum Erhalt einer längerfristigen anderweitigen Berufsperspektive, da diese Art von geringfügiger Beschäftigung in der Berufsbiographie 'versteckt' bleibt. Dass zunehmend auch jüngere, qualifizierte Frauen ein solches Beschäftigungsverhältnis eingehen, wird dagegen aus der ungünstigen Arbeitsmarktsituation erklärt, die wenig (Teilzeit-)Alternativen bietet." (Autorenreferat)