Qualifizierung zum Fachkaufmann und zur Fachkauffrau der Handwerkswirtschaft als arbeitsplatznahe Bildungsmassnahme für die Qualifizierung von Arbeitslosen im Rahmen deutscher JOBROTATION- Massnahmen (Fallstudie A3)
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84712
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Bielefeld
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Abstract
Der Verfasser informiert über eine Qualifizierungsmassnahme für Arbeitslose im Rahmen eines Modells für job rotation. Ausgangspunkt ist der Versuch, durch die Kombination betriebsspezifischer Zielsetzungen, individueller Qualifizierungsinteressen und der Bemühungen öffentlicher Instanzen eine integrierte Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik zu realisieren. Das Prinzip dabei ist: Beschäftigte nehmen an einer mehrmonatigen Weiterbildung teil; während dieser Zeit übernimmt ein Arbeitsloser nach einer entsprechenden Vorqualifizierung die Aufgaben des Weiterbildungsteilnehmers im Betrieb. Der Verfasser stellt die Durchführung einer derartigen Massnahme dar, mit der in Berlin Arbeitslose für den Abschluss "Fachkaufmann/-frau im Handwerk" qualifiziert wurden. Als Ergebnis wird festgehalten, dass durch die Stellvertretung offensichtlich Lernprozesse am Arbeitsplatz ausgelöst werden. Möglich sei, eine Kette von Stellvertretungen zu planen, in der die nur durch Arbeit zu erlangenden Kompetenzen erworben werden. Eine erfolgreiche Stellvertretung beginne bei der Auswahl der Teilnehmer. Unterschiedliche Erwartungen bei den Betrieben und den Teilnehmern könnten den Erfolg der Massnahme jedoch in Frage stellen. (BIBB2)