Erwerbsqualifizierung jenseits des Industrialismus : zu Geschichte und Reform des deutschen Systems der Berufsbildung
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128889
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Verlag der Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung
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Frankfurt/Main
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Abstract
Die vorliegende Untersuchung zeigt am Beispiel der beruflichen Bildung, eines zentralen Teils der spezifischen nationalen Arbeitskultur, das Ende der Industriegesellschaft und die Folgen für Bildung und berufliche Qualifikation auf. Sie "beginnt mit der Darstellung und Analyse des vorindustriellen Modells der Berufsausbildung, der ständischen Handwerkererziehung, die sich in Deutschland im Gegensatz zu nahezu allen anderen europäischen Staaten weiterwirkend als 'Leitbild' für die nicht-akademische berufliche Breitenausbildung seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhundert durchzusetzen vermochte. Einen Schwerpunkt bildet die Darstellung des komplexen Prozesses der Anpassung dieses traditionell orientierten Ausbildungsmusters an das Produktionsmodell des Industrialismus. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der sog. 'Krise des Dualen Systems', unbestreitbaren Fehlfunktionen und Erosionserscheinungen, und den aktuellen ausbildungspolitischen Versuchen, diese zu überwinden." (Textauszug, BIBB-Doku)